EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH
EWE ERNEUERBARE ENERGIEN

Windkraft | Umwelt

Windkraft und Naturschutz

Mit der Energiewende schützen wir zum einen das Klima: Eine weitere Erderwärmung durch fossile Energieträger würde zunehmend Arten und ihre Lebensräume in Deutschland gefährden. Um den menschgemachten Klimawandel zu stoppen, brauchen wir erneuerbare Energien wie Windkraft. Sie tragen dazu bei, unsere Klimaziele zu erreichen.

Zum anderen wollen wir die Natur schützen, wenn wir Windenergie-Vorhaben planen. Deshalb halten wir uns bei allen Projekten an strenge Regeln, um die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen – insbesondere Vogel- und Fledermausarten. Jeder Projektstandort ist einzigartig. Deshalb stehen unsere Windparkentwickler im intensiven Dialog mit den lokalen Naturschutzbehörden. Damit wir Maßnahmen entwickeln können, die ein harmonisches Miteinander von Windenergie und Natur fördern.

Ausgleichsmaßnahmen für Flora und Fauna

In Gebieten, in denen Windanlagen entstehen, benötigen die Tiere besonderen Schutz. Deshalb legen wir sogenannte Ausgleichsflächen an und schaffen neue Habitate für Vögel, Rast- und Futterplätze inklusive. Der Kiebitz beispielsweise bevorzugt feuchtes Gras für seinen Nachwuchs und nimmt Flachwassertümpel in der Nachbarschaft des Windparks gut an. Für Feldlerchen legen wir sandige Flächen an, in denen sie ihr Staubbad zur Federpflege nehmen können. Wachteln brüten in Mulden und finden dazu viel Raum in neu angelegten Grünstreifen. Blüh- und Streuobstwiesen sind ein gutes Brutrevier. Im Winter bieten sie Nahrung und Rastplätze für Gastvögel. Fledermäuse können einen sicheren Unterschlupf in speziellen Fledermauskästen finden. Diese werden an Bäumen angebracht, etwa in umliegenden Wäldern. Es gibt also viele Möglichkeiten, passende Lebensräume für die Tierwelt zu schaffen. Was genau wo sinnvoll ist, hängt immer von der jeweiligen Art ab.

Für Rotmilan und Fledermaus machen wir auch mal Pause

Der Rotmilan findet als Greifvogel auf abgeernteten Feldern seine Lieblingsnahrung: Mäuse. Deshalb sind die Betreiber umsichtig und schalten die Windräder für einige Tage ab, nachdem darunter gemäht oder geerntet wurde. Der Vogel kann dann in Ruhe jagen.
Zum Fledermausschutz wird der Betrieb der Windräder eingestellt, wenn in lauen Nächten Windstille und hohe Temperaturen die Tiere zum Jagen anlocken.

Will gut geplant sein: Die Standortwahl

Viele Kriterien entscheiden darüber, ob sich ein Standort für Windkraft eignet. Neben guten Windstärken achten wir auch auf ausreichend Abstand zu Siedlungen und Naturschutzgebieten. Die meisten Windparks bauen wir auf Flächen, die auch landwirtschaftlich genutzt werden. Interessant: In Deutschland braucht die Windkraft nur zwei Prozent der Fläche. Hier ein paar Vergleichsdaten: Vier Prozent werden für Naturschutzgebiete genutzt, 28 Prozent für Landschaftsschutzgebiete. 66 Prozent der Flächen werden für Siedlungen, Verkehr sowie die Land- und Forstwirtschaft benötigt.

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an.

Ihre Ansprechpartner

Roland Hennig

EWE ERNEUERBARE regional

Martin Degenhart

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