EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH

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Windpark Köhlen blinkt nur noch bei Bedarf

Oldenburg, Cuxhaven, Köhlen, 9. Oktober 2020 – Rote Blinklichter an Windenergieanlagen, die nachts weithin sichtbar sind, sollen Mitte 2021 Geschichte sein. EWE ERNEUERBARE ENERGIEN und die Cuxhavener PNE AG haben den gemeinsamen Windpark Köhlen (Niedersachsen) bereits jetzt, deutlich vor der gesetzlichen Pflicht, mit einem entsprechenden System ausgestattet.

Mit der so genannten bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung leuchten die roten Signallichter an den Windenergieanlagen nur noch auf, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert. Für die 16 Anlagen in Köhlen wurde ein Aktivradarsystem eingerichtet. Die technische Basis ist ein Radarmast im acht Kilometer entfernten Wollingst. Der Aktivradar erkennt, wenn sich ein Flugzeug dem Windpark nähert. Dann wird über das VPN-Telekommunikationsnetz ein Signal an einen zentralen Rechner im Windpark-Umspannwerk übermittelt. Dieser sendet einen Impuls an die Anlagen, damit die roten Lichter so lange blinken, bis das Flugobjekt den Radarbereich wieder verlassen hat.

Ab Juli 2021 ist die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung für alle Windparks gesetzlich vorgeschrieben. Ausgenommen davon sind Anlagen unter 100 Meter Gesamthöhe. Mit der frühzeitigen Installation stärken EWE ERNEUERBARE ENERGIEN und PNE die gute Akzeptanz für Windkraft in den umliegenden Gemeinden. EWE wird in den kommenden Monaten rund 130 Windkraftanlagen umrüsten; bei allen neuen Parks wird die Technik bereits in der Bauphase installiert.

Grafik: Rote Warnlichter in Windparks blinken künftig nur dann, wenn sich ein Luftfahrzeug den Anlagen nähert.

Windpark Uetze-Süd geht in Betrieb

Oldenburg, Uetze, 11. September 2020 –  Nach achtmonatiger Bauzeit geht der Windpark Uetze-Süd in der Region Hannover planmäßig in Betrieb. Drei mal drei Megawatt Grünstrom-Leistung bereichern jetzt das Erneuerbaren-Portfolio von EWE, das damit auf insgesamt 369 Megawatt anwächst. Die drei Anlagen vom Typ Enercon E 115 liefern ab sofort Strom für etwa 7.000 Haushalte. Realisiert wurde der Windpark von der EWE ERNEUERBARE regional GmbH – ehemals TurboWind und Gewi, die seit Juni nach Verschmelzung und Umfirmierung unter neuem Namen im EWE-Konzern agieren.

Zu jedem Windpark gehören individuelle Ausgleichsmaßnahmen in der Natur. Für das Projekt Uetze-Süd wurden auf fünf Hektar Flächen extensives Grünland angelegt, außerdem Brachflächen für Feldlerchen und Wachteln. Darüber hinaus wurde ein fast zehn Hektar großes Nahrungsrevier für den Rotmilan geschaffen. Es bietet dem Greifvogel während der Brutzeit attraktive Jagdmöglichkeiten außerhalb des Windpark.

Windkraft: EWE ERNEUERBARE regional ergänzt Markenfamilie

Oldenburg, Hannover, Husum, 11. Juni 2020 – Die Windprojektierer Gewi in Husum und TurboWind in Hannover, Töchter im EWE-Konzern, werden miteinander verschmolzen. Damit soll die Zusammenarbeit im Geschäftsfeld Erneuerbare onshore unter Führung der EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH vereinfacht werden. Gleichzeitig bleiben die Teams an den Standorten Hannover und Husum erhalten. Sitz der Gesellschaft ist Hannover. Die Geschäftsführung liegt weiter bei Levke Hansen, die bereits in dieser Position bei Gewi und TurboWind tätig war. Mit dem neuen Namen EWE ERNEUERBARE regional unterstreicht die Gesellschaft ihre Zugehörigkeit zur Markenfamilie.

Im EWE-Geschäftsfeld Erneuerbare onshore sind rund 100 Mitarbeiter tätig. Die derzeit installierte Windkraft-Leistung an Land umfasst 360 Megawatt. Georg Boie, Geschäftsführer der EWE ERNEUERBARE ENERGIEN in Oldenburg, sieht seinen Geschäftsbereich gut gerüstet für kontinuierliches Wachstum: „Unser großes Wind-Portfolio, die sektorenübergreifende Konzernstrategie und nicht zuletzt die Pläne mit der Aloys-Wobben-Stiftung für ein gemeinsames Unternehmen machen EWE zum Treiber der Energiezukunft.“

Baufortschritt Windpark Uetze-Süd

Alles im Plan – trotz Corona

Hannover, 23. April 2020 – Unter blauem Himmel geht es stetig nach oben: Der Bau des Windpark Uetze-Süd läuft nach Plan. In der Region Hannover baut das EWE-Unternehmen TurboWind drei neue Anlagen des Typs Enercon E 115.
Bauleiter Julian Voges freut sich, weil das Team trotz der Corona-Krise weiter gut vorankommt. „Das Thema Sicherheit spielt bei einer Großbaustelle immer eine wichtige Rolle. Weil dafür alle Mitarbeiter und Partner sensibilisiert sind, lassen sich die Maßnahmen zum Schutz vor dem Covid-19-Virus gut umsetzen“, unterstreicht der Bauingenieur.
Der Turm der ersten Anlage wurde bereits komplett fertiggestellt, die Gondel ist am Boden vormontiert und wird in Kürze auf den Turm gesetzt. Im Anschluss folgen die Rotorblätter. Ein zweiter Turm ist ebenfalls kurz vor der Fertigstellung, der dritte wächst derzeit in die Höhe. Positiv sind auch die aktuellen Windmessungen: Sie liegen etwas über den Erwartungen. Die drei Anlagen der 3-Megawatt-Klasse werden Strom für etwa 7.000 Haushalte liefern. Wenn weiter alles nach Plan läuft, soll Uetze-Süd im Hochsommer 2020 in Betrieb gehen.
Zu jedem Windpark gehören individuelle Ausgleichsmaßnahmen in der Natur. Für das Projekt Uetze-Süd hat Turbowind auf fünf Hektar Flächen extensives Grünland angelegt, außerdem Brachflächen für Feldlerchen und Wachteln. Außerdem wurde ein fast zehn Hektar großes Nahrungsrevier für den Rotmilan geschaffen. Es wird dem Greifvogel während der Brutzeit ein attraktives Jagdrevier abseits des Windparks bieten.

EWE und ENERCON bauen Gemeinschaftsunternehmen

Aurich/Oldenburg, 22. April 2020 – Um den Ausbau der Windenergie an Land voranzubringen, streben die Aloys-Wobben-Stiftung, Alleingesellschafter des Auricher Windenergieanlagenhersteller ENERCON, und der Oldenburger Energiedienstleister EWE die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens an. Vertreter beider Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Das neue Unternehmen soll die von den beiden Partnern eingebrachten Bestandswindparks mit aktuell rund 2.500 Megawatt und Projektpipelines von circa 2.300 Megawatt bewirtschaften. Gemeinsam will man national sowie international weiteres Wachstum generieren und die resultierenden energiewirtschaftlichen Chancen nutzen.

Details zur geplanten Partnerschaft lesen Sie im Pressebereich des EWE-Konzerns unter https://www.ewe.com/de/presse

Geschäftsführerwechsel bei EWE ERNEUERBARE ENERGIEN

Georg Boie in die Geschäftsführung berufen

Oldenburg, 2. Januar 2020 – Die EWE AG hat Georg Boie zum neuen Geschäftsführer der EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH benannt. Der 38-Jährige ist seit 1. Januar 2020 Nachfolger von Alwin Schlörmann, der seine Erfahrungen künftig in die Beratung und das Projektmanagement für strategische Personalprojekte im EWE-Konzern einbringen wird.

Dr. Urban Keussen, Technischer Vorstand der EWE AG, betont: „Mit Georg Boie haben wir einen versierten Experten für das regenerative Erzeugungsgeschäft bei EWE gewonnen. Ich bin überzeugt, dass Herr Boie mit neuen Impulsen unseren Wachstumskurs in diesem Bereich stärken wird. Gleichzeitig bedanke ich mich bei Alwin Schlörmann, der mit seinen guten Branchenkenntnissen und außerordentlichem Engagement den Erfolg von EWE ERNEUERBARE ENERGIEN mitgestaltet hat.“

Georg Boie ist studierter Umweltmanager und Betriebswirt. Zuletzt war er als Geschäftsführer der juwi Operations & Maintenance GmbH im rheinland-pfälzischen Wörrstadt tätig. Mit Blick auf seine künftige Aufgabe in Oldenburg sagt er: „EWE ist mit seinen kommunalen Wurzeln, dem bestehenden großen Wind-Portfolio und einer Strategie, die auch übergreifende Sektoren wie Wärme und Mobilität mitdenkt, ein wichtiger Player im Erneuerbaren-Markt. Ich freue mich darauf, dieses Zukunftsthema und die damit verbundenen Chancen im EWE-Team weiter voranzubringen.“

Als Mitglied der Geschäftsführung der EWE ERNEUERBAREN ENERGIEN GmbH wird Georg Boie die Verantwortung gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Buddenberg tragen, der den Geschäftsbereich seit 2004 leitet.

EWE auf der Husum Wind 2019

Projektentwicklung, Betrieb und Energiehandel stehen im Fokus

Oldenburg, 6. September 2019 – Schaufenster, Werkbank und Treffpunkt der Windenergie – vom 10. bis 13. September 2019 tauscht sich die Branche auf der HUSUM Wind über spannende Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungen aus. Auf der internationalen Messe im hohen Norden zeigt auch EWE Gesicht. Schließlich haben die Experten im Konzern drei Jahrzehnte Erfahrung darin, wie man aus einer steifen Brise nachhaltige Energie macht.
EWE ERNEUERBARE ENERGIEN bringt umfassendes Know-how in Planung, Entwicklung und Betrieb von Windparks an Land mit. Dazu kommen frische Windstärken für erfolgreiche Partnerschaften. Individuelle Konzepte für das Repowering oder den Weiterbetrieb älterer Windkraftanlagen runden das Portfolio ab.
Unter dem Motto WIND.TEAM.POWER tritt das EWE-Wachstumsgeschäftsfeld erstmals mit einer verstärkten Crew an: In 2019 wurde die swb CREA auf EWE ERNEUERBARE ENERGIEN verschmolzen, zudem sind die Kollegen von Gewi aus Husum und die Hannoveraner von TurboWind mit an Bord.
Auch die Experten von EWE TRADING bieten auf der HUSUM Wind vielfältige Leistungen im Bereich Energiehandel und informieren über individuelle Kundenlösungen in der Direktvermarktung.
Die EWE-Teams sind in Halle 2, Stand 2C09, präsent und freuen sich auf einen spannenden Austausch.

Neuzugänge im EWE-Windkraftportfolio

Anlagen in Brandenburg und Niedersachsen ergänzen Wachstumskurs

Foto: Florian Burmeister

Oldenburg, 26. Juli 2019 – Die EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH (kurz: EWE EE) aus Oldenburg hat zwei schlüsselfertige Windparks gekauft. Damit hat EWE EE sein Portfolio im Bereich Windkraft an Land um 20 Megawatt (MW) auf insgesamt rund 360 MW erweitert.

Die Windparks Bärfang sowie Buchhain 8 und 11 stehen im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg und sind seit 2018 am Netz. Die in Kiel ansässigen getproject GmbH & Co. KG verkauft an EWE EE zehn Windenergieanlagen des Typs Siemens Gamesa G114. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Prof. Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer von EWE ERNEUERBARE ENERGIEN, betont: „Die fertigen Windparks von getproject zu übernehmen, ist für uns eine gute Gelegenheit, unseren Wachstumspfad auszubauen.“

EWE EE hat die kaufmännische Betriebsführung der Anlagen übernommen, der technische Part bleibt auch nach dem Verkauf bei getproject.
Außerdem gehören seit Mitte Juli 2019 zwei Anlagen im niedersächsischen Hude zum EWE-Windkraftportfolio. Die Windräder vom Typ Enercon E 70 mit je 2 Megawatt (MW) Leistung sind Ende 2004 ans Netz gegangen.

EWE bündelt Erneuerbare Energien in einer Gesellschaft

Verschmelzung von swb CREA auf EWE ERNEUERBARE ENERGIEN abgeschlossen

Oldenburg, 1. Juli 2019 – Der EWE-Konzern bündelt seine Aktivitäten auf dem Gebiet der regenerativen Erzeugung in der EWE ERNEUERBAREN ENERGIEN GmbH. Unter diesem Dach ist jetzt auch die erneuerbaren Sparte des Bremer Teilkonzerns swb-Gruppe angesiedelt: Die swb CREA ist auf die Oldenburger EWE ERNEUERBARE ENERGIEN verschmolzen worden. Durch die 16 Experten aus Bremen wächst die Belegschaft auf 61 Kollegen; mit den Tochterfirmen TurboWind in Hannover und Gewi in Husum gehören insgesamt rund 100 Mitarbeiter zum Geschäftsfeld.
Mit der Integration von swb CREA auf die EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH will sich EWE stärker im intensiven Wettbewerbsumfeld positionieren. Die Bremer Teams bringen neben einem breiten Know-how in der Windparkentwicklung und im Anlagenbetrieb ein starkes Projektportfolio mit. Gleichzeitig bleiben in unseren verstärkten Teams die vertrauten Ansprechpartner für Geschäftspartner und Kommunen erhalten“, unterstreicht Prof. Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer der EWE ERNEUERBAREN ENERGIEN GmbH.

Attraktive Angebote für Altwindparks

Oldenburg, 18.04.2019 – Rückenwind für die Energiewende – das bedeutet für EWE ERNEUERBARE ENERGIEN nicht nur, neue Windparks zu bauen. Auch Anlagen, die schon etliche Jahre laufen, können mit klugen Betriebskonzepten weiter einen Beitrag zur klimaneutralen Versorgung leisten.
Mit einer eigenen Website sprechen die Oldenburger Experten nun gezielt Betreiber von älteren Anlagen an. Hintergrund: Für viele Windenergieanlagen läuft in naher Zukunft die EEG-Förderung aus. „Damit wird es für kleinere Betreiber schwierig, die Anlagen wirtschaftlich zu betreiben“, erklärt EWE-Expertin Tanja Weinmann. Als professioneller Energieversorger mit eigenen Windparks, einem erfahrenen Asset-Management und einer Energiehandelsgesellschaft im Konzern hat EWE beste Voraussetzungen für den Weiterbetrieb.
„Dieses Konzept vermarkten wir bereits erfolgreich als Dienstleistung“, unterstreicht Tanja Weinmann. „Mit dem Angebot, Windparks zu kaufen, nehmen wir jetzt den Besitzern auf Wunsch das komplette Risiko ab. Dabei können sich Interessenten darauf verlassen, dass EWE beim Ankauf von Windparks solide Preise zahlt und seine Partner auf Augenhöhe berät.“

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